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Manual / Guide

Simulationssystem DO 910 — Bedienungshandbuch

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Operator's manual for the Dornier-System GmbH DO 910 hybrid simulation system, which couples a Commodore CBM 8032 computer (32 KB BASIC) to a 25-slot analog section derived from the DO 80 analog computer, interconnected via an IEC 625 (IEEE 488) interface. The manual covers system architecture, MONITOR software operation, patch-field connections and programming examples for all module types (integrators, summers, multipliers, comparators, limiters, function generators, logic, and dead-time element), and an appendix providing complete BASIC code for IEC read/write transfers to the interface.

Manufacturer
Dornier
System
DO 910
Type
Manual / Guide
Language
German
Learning track
machine reference
Pages
102
Credit
Dornier-System GmbH, Postfach 1360, D-7990 Friedrichshafen
  • DO 910
  • Dornier
  • hybrid analog-digital simulation
  • operator manual
  • patch programming
  • IEC-bus interface

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Simulationssystem DO 910 — Bedienungshandbuch

EE|FilUIEFI DomierSystemGmbH S IMU L A T IO N S S YSTEM ar { . l. { . lt * t * 1. * t t a. + t a! 't +t t **t t r I r | +| t B e d i en u n g shandbuch Dornier-System GmbH. Postfach 1360 D-7990 Friedrichshafen rel. (07s45) 85442 ,.,1 ;l t.. .. :. DO *a a . a *I I *a a t a t **r t }t *a 1 910 E|CF|AIIEFI DornierSystemGmbH IN H AL T 1. EINLEITUNG 2. AUFBAU DES SYSTEMS 2.1 Systemuebersicht 2.2 CommodoreCBM 8032 2.3 Analogteil 2.4 Interface 3. BESCHREIBUNG DER GRUNDEINHEIT 3.1 Bedien- und Anzeigeelemente 3.2 Verbindung der Teilsysteme 3.2.1 Allgemeines 3-2.2 IEC-Bus-Besonderheiten 3-2.3 Die richtigen Verbindungen 4. BEDIENUNG DES SYSTEMS 4.1 Einschalten 4.2 Eingabe von Programmen 4.2.1 Eingabe von Hand 4.2.2 Eingabe von Kassetre 4.2.3 Eingabe von Diskette 4.3 Der DO 9l0-MONITOR 4.3.1 Allgemeines 4.3.2 Prinzipieller Aufbau 4.3.3 MONITOR-Status-Anzeigefeld 4.3.4 Anf angsverteiler 4.3.5 Betriebsartensteuerung der Integrierer 4.3.6 Zeitkonstantensteuerung der Integrierer 4.3.7 Digitale Ein/Ausgaenge 4.3.8 Analog/Digital- und Digital/Analogwandler 4.3.9 Abfrage der Komparator-Zustaende 4.3.10 Abfrage der Uebersteuerungszustaende .4.3.11 Setzen der Funktionsschalter 4.3.12 Repetierendes Rechnen 4.3.13 Ausstieg aus dem MONITOR { SUMMIERER-EINSCHUB 5.1 Steckfeld-Anschluesse 5.2 Programmierung a ^.7 P 6 EICIFINIEIFI Domier SyslemGmbH 6 . INTEGRIERER-EINSCHUB 6.1 Steckfeldanschluesse 6.2 Betrieb als Integrierer 6,3 Zeitkonstanten-Aenderung 6.4 Betrieb als komplementaerer Integrierer 6.5 Betrieb als Summierer 6.6 Spezielle Schaltungen MULTIPLIZIERER-EINSCHUB 7.1 Steckfeld-Anschluesse 7.2 Betrieb als Multiplizierer 7.3 Betrieb als Dividierer 7.4 Betrieb als Radizierer POTENTIOMETER 8.1 Steckfeldanschluesse 8.2 Betrieb 9- KOMPARATOREN 9.1 Steckfeldanschluesse 9.2 Betrieb 10. FUNKTIONSSCHALTER 10.1 Steckfeldanschluesse 10.2 Betrieb 11. BEGRENZER 11.1 Steckfeldanschluesse 11-2 Betrieb als Begrenzer 11.3 Nachbildung spezieller Nichtlinearitaeten 12. VARIABLER FUNKTIONSGEBER 12.1 Allgemeines 12.2 Aufbau eines Funktionsgeber-Einschubs 12.3 Einstellung eines Funktionsgebers 12.4 Parallelschalten von Funktionsgebern 12.5 Fester Funktionsgeber (Tote Zone) F {v P 6 + E|CrI\AEFI \-/ DomiefSystemGmbH 13. LOCIK-KOMPONENTEN 13.1 Allgemeines 13.2 Taltgeber-Einschub 13.3 Flipflop-Einschub 13.4 Gatter-Einschub 14. TOTZEITGLIED 14.1 Allgemeines 14.2 Steckfeldanschluesse 14.3 Aufbau des Totzeitglieds 14.4 Einstellbeteich des Spannungs/Frequenzwandlers 14.5 Betriebsartetuteuernng 14.6 Betrieb als Ringschieberegister Anhang: IEC-Tranfers in BASIC €V H E .F I ErcTilUIEFI \,J Domior SyslemGmbH 1. EINLEITUNG Das vorliegende Handbuch zum DO 910 - Simulationssystem verfolgt zwei Ziele: # Fuer den im Betrieb des DO 910 Unerfahrenen soll es die erforderlichen Hinweise zur Programmierung rmd Bedienung geben. # Dem bereits Erfahrenen soll es ein Nachschlagewerk fuer spezielle Schaltungen und Programm iertricks sein. Dieses Handbuch beschreibt ein neuartiges System, das analoge und digitale Rechentechniken in sich vereinigt. Es werden daher Grundkenntnisse im analogen Rechnen einerseits und der Digitalrechnerprogramniierung in BASIC andererseits vorauligesetzt. Sie koennen sich ueber diese beiden Themen, falls erforderlich, in dem Dornier-Buch ttEinfuehrung in das Analogrechnenrr und im Handbuch zum Commodore CBM 8032 Rechner informieren, Und noch etwas: Der DO 910 ist gemaess DIN 57411/Teil 1 bzw. VDE 0411/Teil I gebaut und geprueft und hat unser Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten rmd einen gefahrlosen Betrieb siche rzustellen, muessen Sie die Hinweise und Warnvermerke beachten, die in diesem Handbuch und den sonstigen technischen Unterlagen enthalten sind. € \-/ I 5 F E + .' E|ClFil\IIEFI DornierSystemGmbH 2. AUFBAU DES SYSTEMS 2.1 Systemuebersicht Bild 2.f zeigt eine Uebersicht ueber das System DO 910. ltf.lFLr:IjTE I L rlL-ll.ll,tDDL-lFtE cBt4 ss.:2 Bild 2.1: DO 910 Svstemuebersicht Das System besteht im wesentlichen aus drei Teilen: { I x 6 * *-, # dem Commodore CBM 8032 - Rechner mit Kassettengeraet # dem Analogteil mit analogen Rechenelementen # dem Interface zwischen beiden. EI TNIEFI ' Syst€mGmbH Dornier 2.2 Commodore CBM 8032 Diesen Rechner kennen Sie wahrscheinlich als einen der am weitesten verbreiteten Tischrechner und haben ihn vielleicht selbst schon einmal verwendet. Der DO 910 verwendet ihn mit einem Ausbau von 32 KBytes. Zum Rechner gehoert standardmaessig ein Kassettengeraet. Eine nachtraegliche Erweiterung mit Commodore-Standard-Peripherieist ohne weiters moeglich. Fuer den Betrieb im DO 910 halten wir eine Disketteneinheit (2.B. CBM 8050) und/oder einen Drucker (2.8. CBM 4O22) fuer empfehlens\irert. Die Programmierung erfolgt in BASIC. Der hierzu erforderliche Interpreter ist Bestandteil des CBM 8032, 2.3 Analogteil Der Analogteil des DO 910 wurde aus dem DO 80 - Analogrechner weiterentwickelt und enthaelt auch weitgehend dieselben Komponenten wie dieser. Der DO 80 ist ein in weit ueber 100 zum Teil sehr unterschiedlichen Einsaetzen bewaehrter kompakter Analogrechner. Der Analogteil enthaelt gemaess Bild 2.2 25 Einschubplaetze,die mit unterschiediichen Moduln bestueckt werden koennen. REL:HEI.IEL EI'1EI.{T l.lr:rBULt.{ Bild, 2.2: Bestueckungsuebersicht des Analogteils Q * n 6 \-.- ElCr|NIEFI DornierSvstemGmbH Es sind dies im einzelnen: maximal 5 Potentiometer-Einschuebe mit ie 4 Handpotentiometern, 1 Komparator, 1 Begrenzer, ) Funktionsrelais, 1 Funktionsschalter maximal 20 Rechenelement-Moduln. wobei hier Einschuebe mit den folgenden Elementen zur Auswahl stehenl Integrierer ( mit elektronischeroder mit Relaisbetriebsartensteuerung) ? Summierer n Multiplizierer/Dividierer und 2 Summierer I Totzeitglied einstellbare Funktionsgeber I Logik-Taktgeber und 2 Zaehlet Flipflops und 1 Monoflop 5 AND/NAND-Gatter I Da alle diese unterschiedlichen Einschuebe als beliebiges Gemisch eingesetzt werden koennen (einzige Beschraenkung: niCht mehr als 20 Moduln in einen DO 910-Analogteil), resultiert hieraus eine fast astronomische Zahl von Bestueckungsvarianten. 2.4 Interface Das Interface ist ueber eine IEC 625 - (bzw. IEEE 488 - ) Schnittstelle mit dem CBM 8032 verbunden. Es kann somit zusammen mit anderen IEC-Geraeten (2.B. mit der gesamten anderen Commodore-peripherie) ueber ein und dieselbe Schnittstelle betrieben werden. Diese Schnittstelle, das sehen Sie noch spaeter, wird ueber StandardBASIC-Bef ehle angesprochen. Ein Teil des Interfaces ist fuer den Anschluss des DO 91O-Analoeteils oder alternativ auch fuer den Anschluss eines DO 80-Analog rechriers ausgelegt. Ueber diesen Teil werden die Signale fuer die Steuerung der Betriebsarten und Zeitkonstanten und zur Abfrage von Uebersteuerungsmeldungen und Komparatorzustaenden gefuehrt. {v I 5 ri ETFT\IIEIFI \_-, DornierSystemGmbH Der andere Teil des Interfaces enthaelt Komponenten, deren Ein- und Ausgaenge an der Interface-Frontseite an 4mm-Buchsen verfuegbar sind. Es sind dies im einzelnen: 8 8 16 4 digitale Eingaenge digitale Ausgaenge analoge Eingaenge multiplizierende analoge Ausgaenge Das Interface kann somit gegebenenfalls auch ohne Analogteil fuer Aufgaben der Datenerfassung und Prozesssteuerung verwendet werden. \-./ QV 3 5 + E C'FIAIIEFI DornierSystemGmbH 3. BESCHREIBUNGDER GRUNDEINHEIT 3.1 Bedien - und Anzeigeelemente Bild 3.1 zeigt das DO 91O-System in einer Front- und Rueckansicht mit abgenommener Rueckwand. Die einzeln numerierten Elemente sind: 1 Netzschalter des Commodore CBM 8032 Netzschalter des Interfaces und gleichzeitig auch des Analogteils 3 CBM 8032-Rechner mit Bildschirm und Tastatur 4 Kassettengeraet zum CBM 8032-Rechner 5 Interface 6 Kontrollampen fuer die analogen Betriebsarten 7 Anschlussbuchsender 4 multiplizierenden Digital/Analogwandler (obere Reihe: Eingaenge, untere Reihe: Ausga-nge). 8 Anschlussbuchsen der 16 analogen Eingaenge ( te bnaligei Multiplexer mit nachgeschaltetem A/D-Wandler) 9 Anschlussbuchsen der je 8 digitalen Eingaenge (obere Reihe) und Ausgaenge (untere Reihe) 10 IEC 625-Adressschalter fuer das Interface. Mit diesem Schalter wird die Geraeteadressedes Interfaces eingestellt, unter der es spaeter beim Betrieb angesprochenwerden soll. 11 Anschlusskabelfuer Signale zum und vom Analogteil z 3.2 Verbindung der Teilsysteme 3.2.1 Allgemeines Bevor Sie das System einschalten, beachten Sie bitte folgendes: # # Die am Geraet eingestellte Bet riebsspannung und die Netzspannung muessen uebereinstimmen. Darueberhinausist natuerlich die richtige Verbindung und Verkabelung der. einzelnenTeilsystemeuntereinandeivon BedeutGg. Hierzu einigeErklaerungenzum IEC-Bus,die Sie detailliert auch im CelM 8032-H"andbuch nachlesenkoennen. 6 .F E|CI TNEFI DornierSystemGmbH 3.2.2 IEC - Bus - Besonderheiten Ueber die lEC-Schnittstelle des CBM 8032 koennen mehrere (max-31) IEC-kompatible Geraete aageschlossenwerden, Alle diese Geraete sind, wie es Bild 3.2 zeigt, parallel mit dem Bus und damit untereinander verbunden. Bild 3.2: IEC-Geraeteanordnung Die lEc-Standard-Verbindungskabel besitzen Stecker, die eine Huckepackverbindung mit einem zweiten Kabel erlauben. Jedem Geraet wird nun, ueber Schalter oder Drahtbruecken im oder am Geraet, eine Geraeteadressezugeteilt, ueber die dieses Geraet und nur dieses Geraet vom steuetnden Rechner angesprochen werden kann. Vom CBM 8032 werden Teilsysteme und Peripheriegeraete als lEC-Geraete angesprochen, wobei folgende Adressen bereits fest vergeben sind: Geraeteadresse 0 1 2 5 4 8 P n 6 Geraet/System Tastatur 1. Kassettenrecorder 2. Kassettenrecorder Bildschirm Drucker Disketten-Laufwerk EETilVEFI DomierSystemGmbH Das Interface zum Analogteil ist werksseitig auf die Adresse 30 eingestellt. Dies geschieht ueber die Schalter auf der Rueckseite des Interface (siehe Bild 3.1 und Anhang). Sie koennen dort selbstverstaendlich auch eine andere Adresse einstellen. Allerdings bezieht sich das MONITOR-Programm auf die Adresse 30. Fuer den Fall, dass Sie weitere lEC-Geraete anschliessenwollen (2.8. ein Digitalvoltmeter oder einen Signalgenerator), stehen lhnen auf jeden Fall die Adressen 9 bis 29 frei zur Verfuegung. 3.2.3 Die richtigen Verbindungen Dass Sie sowohl den CBM 8032 als auch das Interface mit Analogteil mit dem Netz verbinden muessen, ist klar. Dabei besitzen die beiden letzteren einen gemeinsamen Netzanschluss. Fuer die weiteren Verbindungen beachten Sie bitte Bild 3.3. Der standardmaessigmitgelieferte Kassettenrecorder wird mit dem Stecker J3 verbunden. Damit waere lhr CBM 8032 fuer sich allein bereits betriebsbereit. Das Kabel zum DO 9lO-Interface stecken Sie auf den Stecker J1. Alle Stecker sind uebrigens kodiert, so dass ein Verdrehen eines Steckers nicht moeglich ist. fil]ffinll'ittlf,,lliilillljljtn]ililt m& m Sdrrinsdb n dr IEEE{aE, Jt E \,/ P t5 E E ,t o iO Bild 3.3: Rechneranschluesse EICIFIhIIEFI \-/ OornierSystemGmbH 4. BEDIENUNG DES SYSTEMS 4.1 Einschalten Das System wird uebet die Netzschalter des CBM 8032 und des Interfaces eingeschaltet. Nach einer kurzen Aufwaermzeit, beendet durch ein elektronisches Glockenzeichen, zeigt der Rechnerbildschirm die formation ### commodore basic### . reaoy 31743 bytes free Falls nicht, schalten Sie den Rechner gemaess Commodore-Beschreiben aus und wieder ein. Im Normalfall wbrden Sie von Klein- auf Grossschreibung umschalten. Dies koennen Sie auf zwei Arten bewerkstelligen. Mit der Eingabe des Befehls POKE 59486,12 (CR) (CR)=Carriage Return (=Druck auf RETURN) ' schaltet der Bildschirm wie gewuenscht um. Das koennen Sie aber auch noch mit folgendem einfachen Trick erreichen: Druecken Sie b e i d e SHIFT-Tasten gleichzeitig nieder und betaetigen zusaetzlich noch die Taste 2. Auch dadurch wird von Klein- auf Grosschreibung umgeschaltet. Wo wir gerade davon sprechen: Fuer den umgekehrten Weg, das Umschalten von Gross- auf Kleinschteibung existiert kein solcher Trick. Hier muessen Sie den Befehl POKE 59468,14 (CR) verwenden. at E F ii & o E CFINIEFI \-7 DomierSystemGmbH 4.2 Eingabe von Programmen Prinzipiell haben Sie drei Moeglichkeiten, Programme einzugeben: # # # von Hand, von Kassette, von Diskette. 4.2.1 Eingabe von Hand Immer wenn der Bildschirm ready baw. READY gemeldet hat, koennen Sie Programme oder Einzelbefehle von Hand ueber die Tastatur des Rechners eingeben. Das CBM 8032 informiert Sie ueber die Programmierung. Ergaenzendsollte gesagt werden, dass Einzelbefehle tatsaechlich auch aus mehreren Befehlen bestehen koennen. Falls eine Reihe von Befehlen (nur ni cht mehr als eine Zeile lang) mit Doppelpunktengetrennt ohne Zeilennummereingegebenwird, bearbeitet der Rechnerunmittelbar nach einem Druck auf RETURN die gesamte Sequenz. Beispiel: (Cn) FORI=1TO10:PRINTI:NEXTI ' Die Zahlen von 1 bis 10 werden ausgegeben. 4-2.2 Eingabe von Kassette Hierzu legen Sie die Kassette, auf der sich Ihr Programm befindet, in den Kassettenrecorder ein (natuerlich mit der richtigen Seite nach oben) und spulen Sie gegebenenfalls durch Druecken der Taste REW (Rewind) auf den Bandanfang zurueck. Danach druecken Sie die Taste STOP am Kassettengeraet. Das Laden Ihres Programms erfolgt nun durch Eingabe des Befehls LOAD I'Namer' n 6 o {Cn1 E|CFINTEIFI \--r DomierSyst€mGmbH rrNamertist dabei der Name Ihres gewuenschten Programms, unter dem Sie dieses zu einem frueheren Zeitpunkt auf die Kassette gespeichert hatten. Der Rechner fordert Sie auf: PRESS PLAY ON TAPE #1 Nachdem Sie entsprechend die Taste PLAY am Recorder gedrueckt haben, wird Ihr Programm auf der Kassette gesucht und, falls gefunden, geladen. Alle Programme, die sich vor dem gewuenschten Programm befinden, werden am Bildschirm aufgelistet. Steht das von Ihnen gewuenschte Programm am Bandanfang, genuegt zum Laden der Befehl , LOAD (Cn) Geladen und gestartet wird ein am Bandanfang stehendes Programm, indem Sie die SHIFT-Taste und gleichzeitig die Taste RUN/STOP druecken. 4.2.3 Eingabe von Diskette Wegen der Eingabe von Programmen von Diskette empfehlen wir lhnen, die diesbezueglichen Befehle fuer das Laden und allgimeine Handhaben von Disketten-Files das jeweilige Handbuch zu Ihrem Disketten-Laufwerk zurate zu ziehen. g E ii & o EICFIAIIEFI DomierSystsmGmbH 4.3 Der DO 910 - MONITOR 4.3.1 Allgemeines ' Der DO 910-MONITOR ist ein Hilfsprogramm, mittels dem Sie jede beliebige Interface-Funktion und damit aucjh die Funktionen des analogen Komponenten ueber einfache Tastatureingaben steuern koennen. Es bleibt llmen selbstverstaendlich unbenommen. diese Funktionen auch in einem ron lhnen selbst geschriebenen Programm anzusprechen. Der MONITOR erleichtert Ihnen den Umgang mit dem System, solange Sie es von Hand bedienen wollen. Anders ausgedrueckt: Der MONITOR macht aus dem DO 910 wieder einen Analogrechner, allerdings einen komfortablen. Sie werden den MONITOR also normalerweise immer dann verwenden, wenn Sie normale analoge Simulationen durchfuehren wollen. Geladen wird der MONITOR mit dem Befehl LOAD .MONITOR,, (CR) falls Sie ihn von der Kassette laden. 4.3.2 PrinzipiellerAufbau Bild 4.1 zeigt die prinzipielle Struktur des MONITOR. Bild 4.1: MONITOR-Struktur , E \J 5 :o + /-' EICFI|\IIEIFI DornierSystemGmbH Nach dem Starten des MONITORs mit RUN (CR) erwartet ein Anfangwerteiler-Programm eine Reihe von moeglichen Eingaben ueber die Tastatur. Eine gueltige Eingabe wird interpretiert und ein entsprechendes Unterprogramm zur Bearbeitung . aufgerulen. Nach Alcchluss des Unterprogramms, das evtl. weitere Eingaben verlangt, erfolgt ein Ruecksprung in den Anfangsverteiler. Ungueltige Eingaben werden ignoriert. 4.3.3 MONITOR-Status-Anzeigefeld Wenige Sekunden nach dem Start meldet sich der MONITOR mit einer Bildschirmausgabe,dem Statusfeld. das in Bild 4.2 dargestellt ist. l*l t tl t t i i i ln l lsl I;T- ttr:rt'tF. +r-.tl|-lL B 1 fiE Er:r E+ ErS E16 Eil BE ErS t ril 1 1 l E 13 14 15 1':: 1 7 lrt t$ e F I B 1 : 3 4 5 €r ct. EIt.JL-:if'. tlus6. E I.lfrrtc F ; f,lfiflrt 1 : f'l[rrlr:: I: llErFrC*: nur'lt lifir.JI 5:) Bild 4.2: Statts-Anzeigefeld des MONITOR In diesem Feld werden die Resultate aller getaetigten Ein/AusgabeBefehle an das Interface angezeigt und gespeicheri, so dass da! Anzeigefeld einen Ueberblick ueber den momentanen Zustand des Svstems ermoeglicht. In der linken oberen Ecke befinden sich vier mit A, R, H und T beschriftete Kaestchen. Die ersten drei davon leuchten auf. wenn eine der Betriebsarten nAnfangsbedingungt',trRechnenr oder ilaltt' angesteuert wird. Die T-Anzeige spricht an, wenn die Zeitkonstanten -der Integrierer zehnfach beschler.migt wurde. !t/ 6 t EETIAIIEFI DomierSyslemGmbH Unter diesen Kaestchen befinden sich die Zahlen von 1 bis 20. die eine Uebersteuerung in einer der maximal 20 Moduln dadurch anzeigen, dass die betreffende Zahl invertiert dargestellt wird. Das Feld A B CDE KOMP. SCHALT. zeigt den Zustand der Komparatoren und Schalter in den maximal fuenf Potentiometerm oduln an, Eine Information ueber die digitalen Ein/Ausgaenge koennen Sie dem Feld 0123 45 67 D.EING. D.AUSG. entnehmen. Die jeweiligen Zustaende werden mit rr0rroder t'l'r dargestellt. Im MDAC-Feld in der rechten oberen Ecke wird festgehalten, auf welche Werte Sie die MDACs zuletzt gesetzt haben. Darunter befindet sich quasi eine Digitalvoltmeter-Anzeige hinter DVM(KANIS). Waehrend sich der MONITOR in der Warteschleife des Anf angwerteilers befindet, wird hier permanent der ADC-Kanal 15 abgefragt und angezeigt. Dieses Statusfeld befindet sich in einem seschuetzten Bereich des Bildschirms. Wenn Sie den MONITOR otdiungsge.aess mit ESC verlassen (Sie werden spaeter noch darueber lesen), wird dieser Schutz aufgehoben, und der Bildschirm steht Ihnen wieder voll zur Verfuegung. Haben Sie einmal, aus welchem Grund auch immer, den MONITbR anders abgebrochen (z.B.mit einem Druck auf die Taste RUl.t/StOp). dann bleibt dieser Schutz bestehen. ln diesem Fall heben Sie ihn auf. indem Sie die SHIFT-Taste niederhalten und zweimal CLR/HOI\,IE druecken. 4.3.4 Anfangsverteiler In der ganz linken oberen Ecke des Statusfelds sehen Sie beim Betrieb einen einzelnen invertierten Buchstaben. Wird hier ein rRn angezeigt (fuer_ Ready), so erwarret der Anfangsverteiler eine eingabe. Sehen' Sie dort ein nBrr (wie Busy), so bef indet sich der MONfIOR in einem seiner Unterprogramme. I ri EICFIIv|ETT \_, DomiarSyslemGmbH Gueltige Eingaben in den Anfangsverteiler des MONITOR sind die folgenden: Eingabe A R H T D Anfangsbedingrmg Rechnen Halt Zeitkonstantensteuerungder lntegrierer Setzen der digitalen Ausgaengebzw. Lesen der digitalen Eingaenge Setzen der MDAC bzw. Lesen der ADC Abfrage der Komparator-Zustaende Setzen der Funktionsschalter Abfrage der Uebersteuerungszustaende RepetierendesRechnen K s U z ' Funktion Pi" Eingaben A, H und R werden unmittelbar ohne weitere Eingaben bearbeitet. Alle anderen Funktionen benoetigen nach ihrem Aufruf weitere Inf ormationen. 4.3.5 Betriebsattensteuerung der Integrierer Eingabe: A R H fuer Anfangsbedingung fuer Rechnen fuer Halt Alle mit ihren Steuereingaengen am Steckfeld normal beschalteten Integrierer nehmen die obigen Betriebsarten an. Die jeweilige Betriebsart wir auch an der Frontseite des Interfaces mit Leuchteffektdioden angezeigt. 4.3.6 Zeitkonstantensteuerung der lntegrierer Die Zeitkonstanten der Integrierer we rden ueber Verbindungen am Steckfeld individuell entweder mit l sec oder 0.1 sec vorgewaehlt (siehe Kapitel 6). Mit Hilfe des MONITORs koennen die so- vorgewaehlten Zeitkonstanten auf jeweils ein Zehntel ihres Werts verringert werden. dv 6 F ra g ETFT\IIEFI v DornierSyslemGmbH Eingabe: TO oder T1 Mit T0 werden die am Steckfeld vorgewaehlten Zeitkonstanten belassen, mit T1 um einen Faktor 10 beschlemigt. Im letzteren Fall leuchtet das T-Kaestchen des Statusfelds. 4.3.7 Digitale Ein/Ausgaenge . Eingabe: DE oder DA. Nach'der Eingabe DE werden die digitalen Eingaenge des Interfaces gelesen rmd ihre Zustaende im Statusfeld hinter D.EING. einzeln binaer angezeigt. Desweiteren erfolgt im lmtelen Feld des Bildschirms eine dezimale Anzeige des gesamten gelesenen 8-Bit-Worts. Bei der Interpretation der gelesenen Information sollten Sie bedenken, dass offene, nicht beschaltete Eingaenge als rrlrr dargestellt werden. Nach der Eingabe DA fragt Sie der MONITOR AUF WELCHEN WERT \--l ot234567 Danach geben Sie die gewuenschten Zustaende der acht Ausgaenge mit rr0rr oder tr1l ein. Nach der achten Eingabe werden die Ausgaenge entsprechend gesetzt und ihre Zustaende im Statusfeld hinter D.AUSG. angezeigt. Anmerkung: Hier bietet sich eine einfache Testmoeglichkeit fuer die digitalen Ein/Ausgaenge. Wenn Sie Ein- und Ausgaenge gleicher Nummer miteinander verbinden, muessen nach einem Setzen der Ausgaenge die Arzeigen fuer Ein- und Ausgaenge im Statusfeld identisch sein. ev g 6 F n ETlFhIEFI DornierSyslemGmbH 4.3.8 Analog/Digital - und Digital/Analogwandler Eingabe: .A oder CD Nach der Eingabe CA werden die momentan an den 16 Eingaengendes Analog/D ig italwandlers im unteren Teil des Bildschirms aufgelistet, und zwar in folgender Form: KAN WERT KAN WERT 0 I t234 -o246 3333 8 9 10 -5678 432r 6789 ) Die Spannungen werden also in Millivolt angezeigt. Offene Eingaenge des ADC nehmen unkontrollierbare Werte an, die sich bei mehrmalgem Lesen durchaus beliebig aendern koennen. Nach der Eingabe von CD fragt Sie der MONITOR nach KANAL: und nach Eingabe nach WERT: Bei der Eingabe der Kanalnummer werden nur die Werte 0 bis 3 akzeotiert. Den Wert, auf den der betreffende MDAC gesetzt werden sol[, geben Sie vierstellig ohne fuehrende Null und Dezimalpunkt ein, also z.B. -1234 fuer -O.t234. Nach Eineabe der vierten Stelle des Wert wird der betrof f ene MD AC eingesiellt und die Einstellung im Statusfeld eingetragen. 4.3.9 Abfrage der Komparator-Zustaende Eingabe: K Daraufhin erfolgt eine Anzeige der Zustaende der fuenf Komparatoren im Statusfeld hinter KOMP. Der Zustand rtl wird angezeigt, wenn die Summe der Eingangsspannungeneines Komparators positiv ist. Q.- -/ n EtcFtl\||Eitt DornierSyst€mGmbH 4.3.10 Abfrage der Uebersteuerungszust aende Eingabe: U Hiernach erfolgt eine Anzeige derjenigen Moduln, die mindestern ein uebersteuettes Element enthalten, indem im Statusfeld die Nummer des betroffenen Moduls invertiert dargestellt wird. \__, Aus Zeitgruenden wird die Uebersteuerung nicht permanent abgefragt, so dass die Uebersteuerungsaazeige nicht notwendigerweise mit dem momentalen tatsaechlichen Zustand uebereinstimmt, sondern nur den Zustand zum Zeitpunkt der Eingabe U repraesentiert. 4.3.11 Setzen der Funktionsschalter Eingabe: S Hierauf werden Sie gefragt S C HA L T E RA B CDE SETZEN AUF Sie geben nun die gewuenschten Zustaende der Schalter mit tr0rr oder rlr ein. Nach der fuenften Eingabe werden die Schalter gesetzt und ihre Zustaende im Statusfeld angezeigt. Dabei entsprechen die Zustaende tr0tl oder rrlrr den auf dem Steckfeld mit 0 und 1 gekennzeichnetenStellungen. 1'1''::o"jt:'i1""_ ::T": _ Eingabe: Z Der MONITORf ragt Sie TAB,TDR (MS): Hierauf geben Sie die gewuenschtenZeiten fuer "Anfangsbedingung"und rrRechnenrrin Millisekunden, durch ein Komma getrennt ein rmd bCenden die Eingabe mit (CR). Hierauf laeuft der Repetierzyklus endlos ab. I E a I EET|h||EFI \J DomisrSysiemGmbH Einen Abbruch des Repetierzykluserreichen Sie mit einem Druck auf die Taste ESC. Die untere Grenze fuer TAB und TDR betraegt ca 20 ms. 4.3.13 Ausstiegaus dem MONITOR Mit der Eingabe ESC (= ESC-Taste) verlassenSie den MONITOR. Druecken Sie die ESC-Taste, waehrend sich der MONITOR ih einem Unterprograqm befindet und dort auf eine Eingabe wartet, erfolgt ein Ruecksprung in den Anfangsverteiler. €v g E ,l I ar .1 TfOFTNIEFI EIY€ITEM ,,15. LocJ x - l'un}: t ion s gcbcr Es axistlcrctr z$ ci log x - F DF G : - fiir positivc t ; in g a n g s s p a n n u n g e n - fiir ncA a tive l: : ilt g . lt rg s s p J n t )u n q c ll a -'l T?z ,A ,1. - :r' ,l 'l ,H l . ,H ,l ,l l \-/ ', -"1 --l J I ^trtr vt J I S.te ckb re t ta ns ch I ii s s e e in e s Ein schubs I u n k t io n s g e b e r_ v I t EIC,FINIEFI €]YEITEM ,5,1__gL3g-gg_U!g_!cr Funklion tl i l cl /5. ,l log x unci dungcn. zcigt d Ic y = loq x S chnl t u t rq z rlr Urz c u (t u n (t <lie z u g e h d rlg c n De r V crstiirker mu 8 d a b c i S t e c k f e ld v e rb lrr- mlt c ln e n t I O O K O -' E inc;ang sv;idcr s Land arb ci te n . i Schal tung d e r log x-Funktlo n s g e b c r von yI = o ,5 Io g (-rooxr) und y2 = -O,5 Iog ( roox,) D ann cr gebcn s iclr f iir Ii nicr r die I llld u n g ' zur Lrci d.en F u n k t io n s g e b c r d ic Kcnn- gcm:iB UlId I - tl \/ I - r r 1;' .I I I E}C'FINIEFI EIYEITEM Uas Ver haI L cll d e r wir d dur clr nor m ier t S clta ltu n g fo lgende Gle ich u n g e rr Y t= O.5 loq-t (-I O O x . ) : ,.lintc tr s i r: t r:;bclra.[ t ct.: -I s x ,_t 5 - o , o o o l uI Y =5 1 o g ( - lo. vol t I U* , U) , = Iiingar)gs- untcr e i st r ei n Lhco rctlsch dcr pr a) :tisch unte re .{5.?Ijrzeulrung tl '*t ) l b z w. (O . O O O f o d e r I mV ) Ausgan<1s- 1 O V o lL a n rrin u lt . . Dl(. ) G re n z e I le g t bet ca. O.Ol . tlcr zur t'unk tion L;rzcugull(t "'otr )' = lOx ' x.l u* c le r d le ) i15.2Scllaltuttg - _ ). t o (t ( 1( ) I mV S L ly 2 < I O V zur lir zcu (trrlrg dcr umkehr f r. rn kL io n wirrl d c r aIs l i tjckf iihru n g ein e s of f c n c lr V e rs t a rk e rs v It * VoIt mV l,lc r: t , b c i dcn W e rt "ry ( lOOxl ) O . O O O Is x 2 5 I E in c;a n g s g ro Re gr d,0c r ccllncrlsch bzw, 1gg Io9 u n rl A rts g ; rrr< 3 s s l). ln n u n q Crcn ze der nutzbare tl y1= o.5 tra* -lOV <U*lS -l Dic b c s c h ric b c rr: lo g x -rl)F c v e rwe n d e t . EIOFI'UIEFI E|YE]TEM D i e S clr.rltu n g dle r)acl) I.]ild bc idr-n ve rsclricdcrrcn fol gend e n /5.2 b z rv . a rl\o i tct T ! ' l)c ll v o n loq f (ir x-l'DL:G naclr K ennlinie n : -q0t 'ql c.0t nor m i cr t: \'. _l = O.Ol . lo 2 x l - - t\.' O < x, S I -l 't cl i nr cnsi on sbehaf te L : ,, "r r l J*:-=-O.I.Io ^"'- . ,. , ., Ur.',t,1, = [;inq.-rnqsI i \. '\'/r -- ' l \l /_) (J r: l \t^l | VO I C \./ - \/ - ) r -o U. jt VoIt = O.l .IO t',t,' , -\tol t ttrrrl Aus<;.rnqss;[)ann\ltrq \J I E| TUv|EFI DornierSyslemGmbH 5. SUMMIERER- EINSCHUB 5.1 Steckfeldanschluesse Bild 5.1 zeigt die Steckfeldanschluesse eines Summierer-Einschubs. Der obere Summierer besitz lediglich zwei Eingaenge der Wertigkeit 1. Die Rueckfuehrung ist fest verdrahtet, Das schematische Schaltbild zeigt Bild 5.2. Beim mittleren Summierer existieren ein Einer- und zwei Zehnereingaenge und ein verfuegbarer Summenpunkt. Die Rueckfuehrung ist fest verdrahtet (siehe Bild s.3) . Der untere Summierer ist ein offener Verstaerker mit vier Einerund zwei Zehnereingaengen. Einer der Einereingaenge wird normalerweise als Rueckfuehrung verwendet. Auch bei diesem Summierer ist der Summenpunkt verfuegbar. Bild 5.4 zeigt die Schaltung. Falls Sie diesen Verstaerker nicht rueckfuehren, also den Ausgang mit einem der Eingaenge verbinden, so fuehrt dies zu einem Ansprechen der Uebersteuerungsanzeige. 6t :6 € .P & Bild 5.1: Steckfeldanschluesse eines Summierer-Einschubs E CT|^ilEFI OornierSystemGmbH Bild 5.2: Schaltung des oberen Summierers Bild 5.3: Schaltung des mittleren Summierers Bild 5.4: Schaltungdes unteren Summierers E" x E + E C'FINIEFI DornierSystemGmbH 5.2 Programmierung Die Wi rkungsweise und Programmierung der Summierer wird anhand der nachstehenden Beispiele erlaeutert. Symbol X1 Beschaltung Operation Y t --(x 7 + x 2 l x2 r;+-'' x5 x-b P E 'n d Yz -- ( X3 + EX4) Ye-- ( X s + DX 6 ) ElClF|nIIElI DornierSystemGmbH v l- - ? xlr Yz -- X1 s ( X2+ x3l x3 Y3 - ( Atx++ X5+otx5 ) - aT 6 E 5 + ts EI TUVlEr| DomierSystemGmbH tuItrq41 tr-p -Gr | + <t I Ig + E-X+ I 4.2 ftc.JrE<z I x 5 I + I E'ClFil\IIET DornierSystemGmbH 6. INTEGRIERER - EINSCHUB 6.1 Steckfeldanschluesse Bild 6.1 zeigt die Steckfeldanschluesse eines Integrierer-EinschubsJeder Integrierer kann wahlweise auch als Summierer betrieben werden (siehe Abschnitt 6.3). Ferner ist jeder Integrierer in seinen Bet riebsarten und Zeitkonstanten (= Rueckfuehrkondensatoren) einzeln steuerbar. Es existieren zwei Typen von Integrierern: mit elektronischer und Relaissteuerung der Betriebsarten. Da die Funktion beider Integrierer identisch ist (der elektronisch gesteuerte besitzt lediglich kuerzere Schaltzeiten fuer einen Betriebsartenwechsel), wird im folgenden nur der relaisgesteuerte Integrierer beschrieben. 5P Ein nicht rueckgefuehrter lnteg rierer/Summ ierer kann die Uebersteuerungsanzeige ausloesen. no IT oo * t5 6 I ot I]R Bild 6.1: Steckfeldanschluesse eines Integrierer/ Summierers E|CFil\IIEFI OomierSystemGmbH t$-"' Bild 6.2: Prinzipschaltung eines Integrierers (am Beispiel des relaisgesteuertenIntegrierers) Ueber die Buchsen H und S erfolgt die Betriebsartensteuerung.Diese Buchsenliegen rmmittelbar neben den Ausgaengender SammelschienenHT und DR, die vom DO 9l0-Interface angesteueft werden. I 5 EEIFIAIIEFI DornierSvslemGmbH 6.2 Betrieb als Integrierer Zum Betrieb als Integrierer beschalten Sie den Verstaerker wie in Bild 6.3 dargestellt. Hierzu ueberbruecken Sie die mit einem Integralzeichen versehenen Buchsen. Des weiteren waehlen Sie einen Integrationskondensator aus. In Bild 6.3 ist der xl-Kondensator mit dem Ausgang des Integrierers verbunden. Soll der Intergrierer nicht getrennt gesteuert werden, muessen Sie auch noch die Steuereingaenge H und S mit den Sammelschienen HT rmd DR verbinden. Diese Sammelschienensteuern die drei Betriebsarten mit zwei Bit entsprechend der folgenden Wahrheitstabelle: Betriebsart AB DR HT ,J] HT 0 1 0 DR 1 0 0 Die Zustaende xOr bzw. rrlrr in der obigen Wahrheitstabelle sind so zu verstehen, dass beim relaisgesteuerten Integrierer iOr dem Anlegen von Relaiserde und t!1r' einem offenen Eingang entspricht. Letztlich werden die Sammelschienenvon Ooen-Collector-Leitungstreibern versorgt. trOrr entspricht einem durchgeschalteten Transistor, 'r1r' entspricht einem gesperrten Transistor. Bild 6.3: Beschaltung zum Betrieb als Integrierer Anmerkung: Wegen des Open-Collector-Treibe rs koennen Sie die Zustaende der Sammelschienendann nicht so ohne weiteres messen. wenn kein Integrierer mit diesen Sammelschienenverbunden isi. !v E I E|CFlnilE|FI \v, Domior SystemGmbH 6.3 Zeitkonstanten - Steuerung Bei jedem Integrierer koennen Sie zwischen drei verschiedenenZeitkon$anten, d.h. Integrationskondensatorenwaehlen: # ueber Kurzschlusssteckeram Steckfeld individuell fuer jeden lntegrierer # ueber die Sammelsteuerungdes Interfaces gemeinsam fuer alle Integrierer. Hiermit erreichen Sie eine generelle Beschleunigungder Zeitkonstanten um einen Faktor 10. Fuer die jeweilige Zeitkonstante gilt die folgende Wahrheitstabelle: Verbindung zwischen Ausgang und ... x1 x10 x1 x10 MONITORSteuerung T0 T0 Tl T1 Rueckfuehrkondensator 1uF 0.1 uF 0.1 uF 0.01 uF Zeitkonstante bei 1. Megohm Emgang lsec 0.1 0.1 0.01 sec sec sec 6.4 Betrieb als komplementaerer Integrierer Ein nach Bild 6.4 beschalteter Integrierer arbeitet komplementaer. Der einzige Unterschied besteht in der horizontalen Anordnung der beiden Kurzschlussstecke r im Steuerfeld. Die nachstehende Tabelle verdeutlicht den Unterschied zum normalen Integrierer. B + E'Cr|^ilEFl DomiarSystemGmbH Hf5 Q. HN Q--, Bild 6.41Beschaltungzum Betrieb als komplementaererIntegrierer angesteuert AB DR HT E \-/ g 6 E a r+ i8 I I Betriebsarten normal komplementaer AB DR HT DR AB HT E'CThilEFI OornierSystemGmbH o.) Betrieb als Summierer Ein nach Bild 6.5 beschalteter Verstaerker arbeitet als Summierer. In diesem Fall lassen Sie die Steuereingaenge S und H unbeschaltet. Wie aus Bild 6.2 ersichtlich. kann ueber den Steuereingang H das Eingangsnetzwerk vom Verstaerker abgetrennt werden. Solche Sonderschaltungen sind in Abschnitt 6.6 zusammengefasst. Bild 6.5: Beschaltungzum Betrieb als Summierer HI o ot ,l o o'R 6.6 Spezielle Schaltungen Nachstehendwerden einige spezielle Beschaltungenund Betriebsformen eines Integrierer/Summierers gezeigt. Diese Auswahl ist sicherlich nicht die Zusammenfassungaller Moeglichkeiten, sie soll vielmehr eine Anregung darstellen, wie ueber besondere,vom Ueblichen abweichende Schaltungeneinem Integrierer/Summierer eine Betriebsform gegeben werden kann, die u.U. zu einer Einsparungvon Rechenelementen fuehrt. I € .g EEFI flEitl DomierSystemGmbH rr x + x d{ ; ---t* l. 5 x 1 a *-l -5 | ;l ti _____.L f* . {{$i -i t t t U I I {$ *i 6X.. .t = c {.N itfto ; tr rl \ >.= cl + -l l x; I' tl > |. + L I n C. '- EICFIAIIEFI DomierSystemGmbH 7. MULTIPLIZIERER - EINSCHUB 7.1 Steckfeldanschluesse Bild 7.1 zeigt die Steckfeldanschluesseeines Multiplizierer-Einschubs. Der obere und rmtere Platz ist mit je einem Multiplizierct/Dividierer belegt, waehrendsich dazwischenzwei rrkleinerrSummiererbefinden. Diese Summierersind frei verfuegbar und werden nicht zum Betrieb der Multiplizierer benoetigt. Bild 7.2 zeigt schematisch die Schaltungder vier Elemente eines Multiplizierer-Einschubs. Ein nicht rueckgefuehrterMultiplizierer kann zu einem Ansorechender Uebersteuerungsanzeige f uehren. ,T>: Bild 7.1: Steckfeldanschluesseeines Multiplizierer-Einschubs : ; + I r_-/ EETUUIEFI DornierSystemGmbH Bild 7.2t Vereinfachte Schaltung der Rechenelemente eines Multiplizierer-Einschubs 5 EEFII\IIEFI OomierSyslemGmbH 7.2 Betrieb als Multiplizierer Ein nach Bild 7,3 beschalteterMultiplizierer bildet das Produkt der beiden EingaengeXl und X2: Y=X1 r X2 Dabei werden Xl und X2 als normierte Variable angenom men,derenBetrag zwischen0undlliegt. Bild 7-3: Beschaltungals Multiplizierer In dimensionsbehafteter Schreibweisegilt folgendeBeziehung: UYllOV = Ux1/10V {' Ux2llOV wobei Uxl und Ux2 die Eingangssparmrmgen und Uy die Ausgangsspannung sind. Anmerkung: Die Eingangswiderstaendesind konstant und betragen 10 Mohm 12.5 Kohm 36 Kohm fuer den x-Eingang, fuer den y-Eingang und fuer den z-Eingang. gespejst,so ergibt {e1de1 y oder_z-also von einem Potentiometer sich eine merkliche Belastungdes potentiometerl, die bei dessin Einstellungberuecksichtigtwerden muss. I x ra I E|CF|l\ilEFI DomierSystemGmbH 7.3 Betrieb als Dividierer Ein nach Bild 7.4 beschalteterMultiplizierer arbeitet als Dividierer. Es gilt die Beziehung Y = Xzlxl Der Nenner Xl mussstets kleiner als Null, also negativ sein, um einen stabilen Betrieb des Dividierers zu gewaehrleisten. Bild 7.4: Beschaltung als Dividierer Die obige Beziehung lautet in dimensionsbehafteter Schreibweise UxZlLOY Uy ux1110v wobei Uxl und Ux2 die beiden Eingangsspannungenund Uy die Ausgangsspannung sind. 7.4 Betrieb als Radizierer Zur Nachbildungeiner Quadratwurzelfunktion beschaltenSie den Multiplizierer nach Bild 7.5. Hier gilt in normierter Schreibweise: Y=- X oder in di mensionsbehafteter Schreibweise: Uyltov Bild 7-5: Beschaltungals Radizierer {q :6 II I Ux/10V E|Cr|N|EIFI DomigrSystemGmbH Damit ergibt sich fuer den Radizierer eine Kennlinie nach Bild 7.6. Sie muessen darauf achten, dass der Radikand immer positiv bteibt, damit der Radiiierer stabil arbeitet. Fuer den Fall, dass der Radizierer doch einmal in den instabilen Bereich gebracht wurde, erholt sich die Schaltung keineswegs selbsttaetig aus der Uebersteuenmg, auch nicht bei wieder positivem Eingang. In diesem Fall muessen Sie einen der beiden Verbindungen zwischen Ausgang und Eingang loesen. Bild 7.6: Kennlinie des Radizierers Abhilfe schafft hier die Schaltung nach Bild 7.7, die einen stets stabilen Betrieb des Radizierers erzwingt. Beachten Sie bei dieser Schaltung aber, dass der Ausgang des Radizierers an der Diodenanode liegt. 8 5 { o ElctFt ||E|t \J DornierSystemGmbH 8. POTENTIOMETER 8.1 Steckfeldanschluesse Bitd 8.1 zeigt die in einem Potentiometer-Einschub verfuegbaren Steckfeldanschluesseder Potentiometer. o + o o o + Bild 8.1: Steckfeldanschluesseder Potentiometer Jeweils drei Potentiometer eines Einschubs sind mit geerdetem und das vierte mit ungeerdetem Fusspunkt ausgefuehrt. Zwischen den Potentiometern liegen die Anschluesseder Referenzspanntmgen+10V (rot) und -1oV (blau). \v. Der Ausgang (Schleifer) eines Potentiometers ist mit einem Kaltleiter abgesichert und damit gegen alle anderen Buchsen des Steckfelds kurzschluss- und gegenspannungsfest. 8.2 Einstellung Ein Handpotentiometer ist das normalerweise eirzige passive Element eines Analogrechners. Seine Funktion ist damit abhaengig von seiner Ausgangsbelastung,d.h. die Einstellung eines belasteten Potentiometers nur anhand seiner Skala fuehrt zu einem mehr oder weniger grossen Fehler. ri ErcTilUIEFI DomierSystemGmbH Um eine moeglichst genaue Einstellung zu erreichen, verfahren Sie am besten f olgendermasseni Zwischen den vier Einstellknoepfen der Potentiometer befindet sich ein Schalter mit drei Stellungen (links, mitte, rechts). In der Mittelstellung arbeiten alle Potentiometer normal. Bringen Sie den Schalter in die linke Stellung, trennen Sie die Eingaenge der Potentiometer Pl und P2 vom Steckfeld ab und verbinden sie mit +10V., in der rechten Stellung entsprechend diejenigen von P3 und P4. Wenn Sie nun den Ausgang des einzustellenden (und natuerlich richtig belasteten) Potentiometers mit Kanal 15 des Analog/Digitalwandlers im Interface verbinden, so sehen Sie im Status-Anzeigefeld des MONITOR als DVM-Anzeige die Ausgangsspannung des Potentiometers, die in diesem Fall bei 10V Eingangsspannunggleich dem eingestellten Koeffizienten ist. Sie verdrehen das Potentiometer. nun, bis der gewuenschte Koeffizient angezeigt wird. Ein Blick auf die Potentiometerskala zeigt lhnen den Unterschied. Anmerkung: 6 'E 6 # Bei einer normalen Verwendung von P4 muss der untere Fusspunkt geerdet sein. # Nach einer Aenderung der Ausgangslasteines Potentiometers muss dieses neu eingestellt werden. # Sie sollten moeglichst niemals nichtlineare Komponenten (Funktionsgeber usw.) aus einem Potentiometer versotgen, weil diese Komponenten haeufig einen variablen Eingangswiderstand besitzen, sich also die Belastung des Potentiometers mit dessen Ausgangsspahnung aendert. E|CFINIEFI DomierSystomGmbH 9. KOMPARATOREN 9.1 Steckfeldanschluesse Bild 9.1: Steckfeldanschluesseeines Komparators Bild 9.1 zeigt die Steckfeldanschluesseeines Komparators. Die Buchsen El und E2 sind seine Eingaenge, K ist der logische Ausgang des Komparators. Die Polaritaet der Summe der Eingangsspannungen an El rmd E2 bestimmt den Zustand des logischen Ausgangs K und die Stellung des nachgeschalteten Relais. RTR isr ein separater Treibereingang zu diesem Relais. 9.2 Betrieb Bild 9.2 zeigt schematisch die Schaltung eines Kompararors. Bild 9.2: Schaltung eines Kompararors 6 l! d, ETF|^IEFI DornierSystemGmbH Fuer die Kom paratorzustaendegilt die folgende Wahrheitstabelle: L I+ L Z RTREingang Ausgang K Relaisstellung 0 0 1 I 1 0 0 positiv negativ offen offen negativ positiv negativ I 1 0 0 1 I I 0 0 Es ist ersichtlich, dass der logische Komparatorausgang K nur von der Polaritaet der Summe der Eingangsspannungen El + E2 abhaengt. Ueber den Relaistreibereingang RTR kann das nachgeschaltete Relais unabhaengig vom Komparator betrieben werden, z.B. durch ein externes logisches Signal mit TTL-Pegel. Der RTR-Eingang kann auch mit einer beliebigen Analogspannungversorgt werden, doch sollten Sie dabei beachten, dass der Schaltpunkt nicht genau bei 0 Volt liegt, sondern bei ca. +1-5 Volt. Ein Beispiel fuer die getrennte Verwendung des Relais zeigt Bild 9.3. Hier ist der logische Ausgangseines Schalters (Kapitel 10) mit dem RTR-Eingang eines Komparator-Relais verbunden. Dann