Manual / Guide · 1971
Ausbildungsausstattung Analogrechner Wirkungsweise Typ 35 957: Geräte und Funktionsbeschreibung, Bedienungsanleitung
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Operating instructions and device/functional description for the PEK Electronic Type 35 957 analog computer training kit (1st edition, 1971), prepared by Dr.-Ing. Paul E. Klein. Covers the educational significance of analog computers, component symbols (potentiometer, summing amplifier, integrator, multiplier, divider, comparator, function generator), a structured table of contents for exercises from basic voltage generation through PID controller experiments, and a full parts list of PEK teaching boards and accessories included in the kit.
- Manufacturer
- PEK
- System
- PEK Analogrechner Typ 35 957
- Author
- Dr.-Ing. Paul E. Klein
- Year
- 1971
- Type
- Manual / Guide
- Language
- German
- Learning track
- introduction
- Pages
- 7
- PEK Analogrechner Typ 35 957
- PEK
- analog computer
- operator manual
- training equipment
- parts list
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Ausbildungsausstattung Analogrechner Wirkungsweise Typ 35 957: Geräte und Funktionsbeschreibung, Bedienungsanleitung
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P(E)K BECTRONIC
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Ausbildungsausstattung
Analogrechner
Wirkungsweise
Typ 35 957
Gerate und Funktionsbeschreibung
Bedienungsanleitung
(.Planungs - Nr. 6910 - 76839 )
Versorgungs - Nr. 6930-12-152-1486
Bearbeitet von Dr.-Ing. Paul E. Klein, Tettnang
PEK Bestell Nr. 39507 .1
1. Auflage
1971
Sämtliche Rechte vorbehalten. Fotomechanische Vervielfälti-
gung nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Dr.-Ing. Paul
E. Klein.
Jeder Nachdruck auch auszugsweise ist verboten.
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P(E)K ELECTRONIC |
Analogrechner, Wirkungsweise
Inhalt
(1. Auflage) Bestell Nr. 39507.1
Inhaltsverzeichnis L 0014 $12
1. Einführung
lad Einleitung des Verfassers L 1353 5.1
1,2 Die didaktische Bedeutung eines
Analogrechners L 1354 5.1
1.3 Symbole für Bauteile eines Analogrechners L 1353.1 5.1
1.4 Verzeichnis der im PEK - Analogrechner
verwendeten Bauteile L 1355 5.1
1.3 Aufbau und Inbetriebnahme des Analog-
rechners L 1356 S.1-2
1.6 Erläuterungen zu den im Analogrechner
verwendeten Platten L 1351.1 5.1-6
| Mer Vergleich zwischen Analog- und Digital-
rechner L 1350.1 S.1
1:8 Anwendungsgebiete von Analog- und
Digitalrechnern L, 1950.2 5,1
2s Grundversuche
2.1 Erzeugung einer Stgezahnspannung A 1350.1 S.1-4, L.1-2
2.2 Der Z-Sprung A 1350.2 S.1-6, L.1
3. Praktische Ubungen (Grundlagen)
3,1 Bildung von Faktoren A 1352 S.1-4, L.1
32 Summierung mit dem Analog-Rechner (I) A 1353.1 S.1-5, L.1
Summierung mit dem Analog-Rechner (II) A 1353.2 S.1-3, L.1
3.3 Der Integrierer A 1354 S.1-7, L.1
3.4 Integrationsaufgabe A 1355 S.1-4, L.1-3
3.5 Parabel-Multiplizierer A 1356 S.1-6, L.1-2
3.6 Servo-Multiplizierer A 1357 S.1-4, L.1
Januar 1972 L 0014 - S.1
4. Weitere Beispiele t
4.1 Aufbau und Wirkungsweise eines PID-Reglers
(Versuche) A 1360 S.1-8, L.1-4
4.2 Der Analogrechner als Lehr- und Ubungs-
gerät in der Regelungstechnik
(Demonstrationsvortrag) A 1362 S.1-19
4.2.1 Simulation eines Schwingkreissystems
4.2.1.1 Spannungssprung auf den Eingang eines
Integrators
4.2.1.2 Änderung des Dümpfungsgrades
4.2.1.3 Änderung der Eigenfrequenz
4.2.1.4 Erzielung einer negativen
Dämpfung
4.2.2 Nachbildung eines Regelkreises
4.2.2.1 Spannungssprung auf den Eingang
einer Strecke
4.2.2.2 Verhalten eines PD-Reglers
4.2.2.3 Verhalten eines PI-Reglers
4.2.2.4 Verhalten eines PID-Reglers
5, Allgemeines
5.1 Die Differentialgleichung (Einleitung) L 1112.1 S.1
5.2 Die Differentialgleichung und ihre
Lösung mit dem Operationsverstärker L 1112 5.1-8
5,3 Grundlagen einfacher Regeleinrichtungen L 2310 S.1-8
5.4 Begriffe für Regelgrößen nach DIN 19226 L 2300 5.1
58 Fachliteratur L 1350.3 5.1
Januar 1972 L 0014 -— 5,2
P(E)K ELECTRONIC
Einleitung
Um mit dem Analogrechner arbeiten zu können, sind eine Reihe von
Voraussetzungen erforderlich. So sind mathematische Kenntnise als
gesicherter Bestandteil des Wissens unerlüßlich. Hierzu gehören
auch die Differentialgleichungen, sowie das Rechnen mit beliebi-
gen Funktionen.
Gemeint ist hier aber noch die Kenntnis der Bauelemente, Bausteine
oder Baugruppen, aus denen sich jeder Analogrechner zusammensetzt.
Wenn sich auch durch die Fortschritte der Technologie das Aussehen,
der Grad der Integration oder einige Spannungspegel ändern mögen,
so bleibt das Grundprinzip eines Analogrechners immer erhalten.
Veralten mag ein solches Gerät vielleicht im Aussehen (Design),
im inneren Aufbau, aber niemals in der Gliederung und in der Syn-
these zur Demonstration irgendwelcher Probleme.
Bei dem vorliegenden Handbuch konnten beim Schreiben schon längere
Erfahrungen von Benutzern eingearbeitet werden. Zwei auf diese
Weise zu Mitarbeitern Gewordene verdienen hier besondere Erwähnung.
Einmal sei an dieser Stelle Herrn Dipl.-Ing. G. Zerbe für die Über-
lassung seines Referates "Der Analogrechner, als Lehr- und Übungs-
gerät in der Regelungstechnik" (Staatl. Techniker- Schule Weilburg)
gedankt. Ferner sei gedankt der Firma Rohde und Schwarz (Werk Köln)
für die Erlaubnis, den Text ihrer Broschüre "Einführung in die Ana-
log-Rechentechnik", Teil E, zu verwenden.
Wenn die Anwender des Rechners hinsichtlich der Kenntnisse Schwierig-
keiten haben, so sei noch auf folgende Ausarbeitungen hingewiesen,
die die Basis für das Arbeiten mit Analogrechnern geben, nämlich
Handbuch PEK 39511 "Grundlagen und Schaltungstechnik von Operations-
verstärkern" mit Handbuch PEK 39508 "Analogrechner, Grundlagen” mit
praktischen Ubungen mit mechanischen, elektromechanischen und elektro-
nischen Baugruppen (PEK-Lehrplatten) der analogen Rechentechnik.
Paul E. Klein
Dezember 1971 L 1353 - S.1
P(E)K ELECTRONIC
Die didaktische Bedeutung eines Analogrechners (4)
Die didaktische Bedeutung eines Analogrechners geht aus seiner
gegenwärtigen allgemeinen anwendungstechnischen Bedeutung auf
allen Gebieten der Technik hervor.
Analog-Modelle sind Hilfsmittel für die Analyse technischer Pro-
bleme und die Entwicklung von Lösungs- und Konstruktions-Vor-
schlägen z.B. in der Energietechnik, in der Luft- und Raumfahrt,
in der Kerntechnik und in der Verfahrenstechnik. Ein Schulungs-
rechner ist zwar nicht für die dort anstehenden komplizierten
Probleme geeignet; er zeigt aber seine grundsätzliche Arbeits-
weise und Programmierung, und er vermittelt einen Eindruck von
seinen Einsatz-Möglichkeiten.
Grundelement eines Analogrechners ist der Rechenverstärker, der
heute aus integrierten Bausteinen aufgebaut ist. Deshalb ver-
mittelt er auch in seiner Gerätetechnik gegenwärtige Entwicklungs-
tendenzen: Ausweitung technischer Anwendungsgrenzen, Miniaturi-
sierung und Vergrößerung der Zuverlässigkeit.
In der Technik werden zunehmend mechanische Systeme durch elek-
tronische ersetzt. Die Analogie mechanischer und elektronischer
Systeme gestattet dies ohne weiteres. So fand die Elektronik Ein-
gang in alle Anwendungsbereiche der Technik, wodurch auch die
rasche Entwicklung der Elektronik in den letzten Jahren erklärt
werden kann.
Der Analogrechner als Unterrichtsmittel gestattet es, wichtige
Begriffe anschaulich und wirkungsvoll zu verdeutlichen, z.B.
Begriff und Bedeutung der Rückkopplung. Er vermittelt einen Ein-
blick in die Struktur komplizierter Systeme und ihre Dynamik. Er
kann als Trainingsgerät für Optimierungen und Maßnahmen zur Stabi-
lisierung eingesetzt werden und damit auch Fertigkeiten vermitteln.
Sinnvoll und auf das Unterrichtsziel bezogen eingesetzt, ist ein
Analogrechner für Schulungsaufgaben weiterhin ein Mittel zur ratio-
nelleren Gestaltung des Unterrichts, besonders in technischen An-
wendungsfächern, wie Regelungstechnik, Meßtechnik und Elektronik.
Dezember 1971 L 1354 -5.1
P(EIK
ELECTRONIC
Analogrechner: Symbole für Bauteile
Bauteil
1. Potentiometer
2. Operationsver-
stärker (be-
schaltet)
3. Operationsver-
stärker (nicht
beschaltet)
4. Summierer
5. Integrierer
6. Multiplizierer
7. Dividierer e
8. Komparator
9. Funktionsgeber
Dezember 1971
Symbol
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Funktion
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Als Umkehrer:
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L 1353.1 - S.1
P(E)K ELECTRONIC
Verzeichnis der im BW-Analogrechner enthaltenen Bauteile
1. PEK - Lehrplatten (Format DIN A 3)
1 Stromversorgung Typ 36013/A3
1 Potentiometer Typ 38501
1 Summierer I Typ 38502
1 Integrierer Typ 38503
1 Summierer II Typ 38504
1 Parabel-Multiplizierer Typ 38505
6 Programmierfeld Typ 38506
1 Servo-Multiplizierer Typ 38507
1 MeBinstrument Typ 38508
1 Bedienung und Steuerung Typ 38509
1 Aufbewahrungsplatte Typ 39015
5 Aufbewahrungsplatten Typ 39016
2. PEK - Zubehör
1 Kabel Typ 6938
1 Kabel Typ 6939
1 Kabel Typ. 6940
1 Kabel Typ 6941
50 Verbindungsstecker Typ 39101
5 Verbindungsleitungen 30 cm Typ 39102
5 Verbindungsleitungen 100 cm Typ 39102
2 Widerstände Typ 39104 / 2,2 MOhm, 1W
2 Widerstände Typ 39104 / 10 MOhm, 1W
2 Widerstände Typ 39104 / 1 MOhm, 1W
3 Kondensatoren Typ 39105 / 10 nF, 500 V
3 Kondensatoren Typ 39113 / 1 uF, 400 V
3 Kondensatoren Typ 39113 /2,2 uF, 400 V
3 Kondensatoren Typ 39113 /4,7 uF, 160 V
3 Kondensatoren Typ 39113 / 10 uF, 160 V
2 Widerstände Typ 39117 / 22 kOhm, 1%
2 Widerstände Typ 39117 /220 kOhm, 1 %
180 Verbindungsleitungen Typ 39124 / 25 cm
72 Verbindungsleitungen Typ 39124 / 50 cm
40 Verbindungsleitungen Typ 39124 /100 cm
15 Verbindungsleitungen Typ 39124 /150 cm
(Die Leitungen sortiert in den Farben schwarz, grün, weiß
grau, blau, braun, gelb, rot, violett)
3. Geräte
1 Aufbewahrungs- und Demonstrationsschrank Typ 34211
1 Aufbewahrungs- und Demonstrationsschrank Typ 34212
1 Schrankanschlußkabel 5 m Typ 6963
1-XY-Schreiber, Format DIN A 3
(in Aufhängerahmen) Typ 35959
Januar 1972 L 1355 - S.1