Analog Computers

Reference / Paper

Extremwertsimulation eines Reglers für blockierungsfreies Bremsen auf dem Hybriden Präzisionsanalogrechner RA 770

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A German-language technical article published under the AEG Datenverarbeitung / Analogrechner und Hybride Systeme imprint, describing the simulation of an anti-lock (blockage-free) brake controller using the hybrid precision analog computer RA 770. Authors Coinzel (TELEX, Heidelberg) and Maier (AEG-Telefunken, Konstanz) present the operating principle of the brake controller, the hybrid simulation structure combining the RA 770 analog computer with a digital computer for controller logic, and results of an extreme-value parameter search to optimize controller performance. Simulation results include vehicle velocity and stopping distance comparisons with and without the anti-lock controller.

Manufacturer
Telefunken
System
AEG-Telefunken RA 770
Author
Armin Coinzel, Peter Maier
Type
Reference / Paper
Language
German
Learning track
specific applications
Pages
15
  • AEG-Telefunken RA 770
  • Telefunken
  • hybrid computing
  • brake controller simulation
  • anti-lock braking
  • extreme-value optimization

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Extremwertsimulation eines Reglers für blockierungsfreies Bremsen auf dem Hybriden Präzisionsanalogrechner RA 770

AEG « >» DATENVERARBEITUNG Analogrechner und Hybride Systeme Armin Czinczel, Peter Maier Echtzeitsimulation eines Reglers fiir blockierungsfreies Bremsen auf dem Hybriden Prazisionsanalogrechner RA 770 Armin Czinczel, Peter Maier * Echtzeitsimulation eines Reglers fiir blockierungsfreies Bremsen auf dem Hybriden Präzisionsanalogrechner RA 770 * Herr Armin Czinczel ist Mitarbeiter der Fa. Heidelberg Herr Peter Maier ist Mitarbeiter der Fa. AEG-TELEFUNKEN, Konstanz TELDIX, INHALT Bel, 3.2. 3.35 Einleitung Funktionsprinzip des Bremsreglers Simulation des Bremsreglers Struktur der Simulation Echtteile des Regelkreises Simulierte Teile des Regelkreises Ablauf der Echtzeitsimulation Literatur Seite a »$ »$ Ww 12 EINLEITUNG Auf dem Gebiet des Automobilbaus sind seit einigen Jahren verstärkte Bemühungen um eine größere Fahrsicherheit zu beobachten. Dies wurde nicht zuletzt durch die ständig stei- gende Unfallziffer bei zunehmender Verkehrsdichte notwendig. Bei dem Trend zu immer stärkeren Motoren mit größeren Be- schleunigungen und immer höheren Spitzengeschwindigkeiten kommt den Bremsen als den aktiven Sicherheitseinrichtungen eines Kraftfahrzeugs zwangsläufig eine erhöhte Bedeutung zu. Fortschritte in der Verbesserung der Bremswirkung wurden bereits durch Erhöhung der Griffigkeit der Straßenoberflächen sowie durch eine Verbesserung der Reifenprofile und die Ein- führung der Scheibenbremsen erzielt. Einen weiteren bedeutenden Beitrag liefert nun der kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellte Elektronische Bremsregler, der von der Firma Teldix in Zusammenarbeit mit der Firma Daimler- Benz entwickelt wurde. Er wird unter der Bezeichnung Anti- Bloc-System in Mercedes-Fahrzeuge eingebaut. Dieser Brems- regler vermeidet das Blockieren der Räder bei zu starkem Bremsen. Wird dieses Blockieren nicht verhindert, so treten drei ge- fährliche Folgen auf: Der Bremsweg wird länger. Das Fahrzeug läßt sich nicht mehr lenken. Das Fahrzeug kann schleudern. Der Einbau des Elektronischen Bremsreglers bewirkt hier fol- gene wesentlichen Verbesserungen: Der Bremsweg wird auf guter trockener Fahrbahn um mindestens 10%, auf glatter, nasser Fahrbahn um bis zu 50% kürzer. Das Fahrzeug ist während des Bremsens voll lenkbar; man kann z.B. einem Hindernis ausweichen. Das Fahrzeug ist während des Bremsens völlig rich- tungsstabil, es kann nicht schleudern. FUNKTIONSPRINZIP DES BREMSREGLERS Der Bremsregler überwacht mit Hilfe von Sensoren (Meß- fühlern) das Drehzahlverhalten jedes einzelnen Rades. Sobald die Drehzahl bei zu starkem Bremsen plötzlich schnell abfällt, liefern die Sensoren elektrische Signale an die elektronische Steuereinheit. Diese enthält einen kleinen Elektronenrechner, der die Signale so verarbeitet, daß die Elektromagnet-Ventile in der Hydraulikeinheit optimal angesteuert werden. Dadurch wird der Bremsdruck für jedes einzelne Rad so bemessen, daß das Rad nicht blockiert, sondern ständig die größte physi- kalisch mögliche Bremskraft auf die Straße überträgt. Durch die genaue Überwachung jedes einzelnen Rades ist der Regler in der Lage, blitzschnell auf jede Veränderung der Straßen- oberfläche (z.B. bei Glatteis) zu reagieren und die Bremskraft optimal anzupassen. Man spricht deshalb von einer adaptiven Regelung. SIMULATION DES BREMSREGLERS Bei der langjährigen Entwicklung des elektronischen Brems- reglers [1], [2] leisteten die hybriden Präzisionsanalogrechen- anlagen von AEG-TELEFUNKEN [3], [4], [5], (Bild 1 zeigt den Hybriden Präzisionsanalogrechner RA 770) wertvolle Dienste, sowohl bei der Analyse der Zusammenhänge zwischen Brems- system und Fahrzeugdynamik, als auch bei der anschließenden Synthese und der Optimierung des Antiblockier-Regelkreises [6]. Beim Entwurf und der Berechnung des elektronischen Brems- reglers erwies sich der Weg über die Simulation als notwendig und nützlich. Denn erstens weisen wesentliche Teile der Regel- strecke Nichtlinearitäten auf, die sich einer Linearisierung durch mathematische Näherungsverfahren entziehen (z.B. Be- rechnung des Bremsschlupfes aus Fahrzeug- und Radgeschwin- digkeit). Zweitens kommt hierbei der besondere Vorzug des Analogrechners zum Tragen, daß über einfache Anpaßelemente Echtteile des physikalischen Regelkreises mit in die Simulation einbezogen werden können, so daß deren physikalisches Ver- halten vollständig und exakt in der Berechnung berücksichtigt ist. Und drittens lassen sich dadurch wesentliche Einschrän- kungen bezüglich Kosten (kostspielige Konstruktions- und Ver- suchsarbeiten) und Gefahren (Versuchsfahrten) erreichen. Bild 1: Hybrider Präzisionsanalogrechner RA 770 mit Digitalteil (Werkbild: AEG-TELEFUNKEN) ede Struktur der Simulation 352: Echtteile des Regelkreises Die hier beschriebene Simulation stellt die letzte Phase der Optimierung des Elektronischen Bremsreglers für Personen- kraftwagen dar (Stand vom Sommer 1970). Dabei werden nicht nur möglichst viele Echtteile der Regelstrecke, sondern auch die Echtteile des Elektronischen Bremsreglers zur Simulation herangezogen, deren Entwicklung schon damals abgeschlossen war. Bild 2 zeigt schematisch das Zusammenwirken des Analog- rechners mit den Echtteilen des Regelkreises. Zu den Echt- teilen des Regelkreises gehören: a) ein komplettes, serienmäßiges 2-Kreis-Bremssystem, b) die Hydraulikeinheit des Elektronischen Bremsreglers, c) die Elektronische Steuereinheit des Elektronischen Bremsreglers sowie d) 4 Druckgeber und die Ladungsverstärker zum Messen der Bremsdrücke in den 4 Radbremsyzylindern (An- paßelemente). Die auf dem Analogrechner simulierten Teile des Regelkreises haben zum Teil analoge und zum Teil digitale Struktur. Zu den auf dem Analogprogrammierfeld (APF) nachgebildeten Teilen gehören: a) die Dynamik des Fahrzeugs, b) die Dynamik der mechanischen Systeme Bremse-Rad- Fahrbahn für die 4 Räder des Fahrzeugs und c) die Dynamik der 4 Sensoren. Auf dem Digitalteil des Rechners dagegen wird die logische Schaltung der Elektronischen Steuereinheit programmiert. Die Echtteile des Regelkreises umfassen das komplette, serien- mäßige Bremssystem des Mercedes-Fahrzeugs sowie die Elek- tronische Steuereinheit und die Hydraulikeinheit des Elektroni- schen Bremsreglers. Das Fahrzeug ist mit dem kompletten Bremsregler, also auch den Sensoren, ausgerüstet. Diese können wegen des Stillstands :des Fahrzeugs natürlich nicht zur Simulation herangezogen werden und müssen auf dem Ana- logrechner simuliert werden. Die Elektronische Steuereinheit ist leicht modifiziert, denn ihre logische Schaltung ist zum Zwecke der Optimierung auf dem Digitalzusatz des Analog- rechners programmiert. UZITIA], USJLOT[NUIIS AsUYyOouSOTeuy Wap jne pun usJrs}y2F sne sastTeryyesey-aaetyoorqiuy Sep Zunjfs/saeq Sydsmeway>s :2 PIT E+22:3% Su Tee ee Ba ARREST SRN RRR og 4 HA oe ‘ O42 Vu | 4O41E}SIBA -sBunpe 7 saqabyonig :Q | | Fe | yeyure + 6 a „qnespAH ud ifs, sei | | 8h | aa BI ss.‘ . + ve Lil | b | | | | uaswaug BunJanajsue FE | | -UaqiayasS ua L | | 4 bag | +6 : ie | }eyulaienays | | ayosıu01 9213 sapuijAz | jepadswaug -swaiqidney \ | | | 1aı | u mi | Karies | } u | er funsanayssauyooy | | | & u, > 3. 3. Simulierte Teile des Regelkreises Bei den simulierten Teilen des Regelkreises auf dem APF des Analogrechners wurde darauf geachtet, daß ihre für den Regel- kreis relevanten physikalischen Eigenschaften hinreichend genau nachgebildet sind. Dies konnte mit Einschränkungen analytisch abgeschätzt, viel zuverlässiger aber durch Vergleiche der Si- mulationsergebnisse mit Ergebnissen aus systematischen Fahr- versuchen überprüft werden. Die Simulation der Dynamik des Fahrzeugs umfaßt lediglich die Bewegung in Fahrtrichtung. Die Verzögerung des Fahrzeugs wird aus der Summe der Bremskräfte an den 4 Rädern ermittelt. Die dynamischen Radlasten infolge der Fahrzeugverzögerung werden quasistatisch errechnet und den statischen Radlasten überlagert. Durch Einstellung von 18 Potentiometern läßt sich entsprechend den Fahrzeug-Parametern die Dynamik jedes be- liebigen Fahrzeugs simulieren. Die Dynamik der mechanischen Systeme Bremse-Rad-Fahr- bahn ist sehr genau nachgebildet. Der Bremsschlupf wird für jedes Rad aus seiner Drehzahl und der Fahrzeuggeschwindig- keit errechnet. Die Kraftschlußbeiwerte als Funktion des Brems- schlupfes sind auf 4 variablen Funktionsgebern programmiert. Sie lassen sich für alle bekannten Reibpaarungen Reifen-Fahr- bahn sehr schnell und exakt einstellen. Die Dynamik der Rad- rotation berücksichtigt neben dem Bremsmoment und dem aus der Bremskraft zwischen Reifen und Fahrbahn resultierenden "'Straßenmoment' den Rollwiderstand der Räder. Die Dynamik der Sensoren ist mit größter Sorgfalt simuliert worden. Dank der großen Rechengeschwindigkeit des Analog- rechners ist eine exakte Nachbildung ihrer dynamischen Ei- genschaften möglich. Auf dem Digitalprogrammierfeld (DPF) des Analogrechners ist die logische Schaltung der Elektronischen Steuereinheit des Bremsreglers exakt nachgebildet. Die logischen Ver- knüpfungen lassen sich auf dem DPF durch Steckverbindungen schnell ändern. Die Flexibilität des Digitalzusatzes war für die Optimierung der Elektronischen Steuereinheit von großem Nutzen. 4. ABLAUF DER ECHTZEITSIMULATION Das folgende Blockschaltbild Bild 3 zeigt, aus Gründen der Übersichtlichkeit, die Simulation des Regelkreises für nur ein Rad. Die Kopplung mit den anderen Rädern ist durch gestrichelte Linien angedeutet. Die Echtteile des Regelkreises sind durch stärkere Umrandung hervorgehoben. Brems- .pedal Hauptbrems- Puz zylinder Sensor. signale Druckgeber u. Radbrems- Hydraulik- ES sa Ladungsverstarker PRZ zylinder ” einheit 4 4—-O Dynamik ORO 2. der Bremse : 2 ose’ e oc pen Dynamik |signale | Logische Mer OR des Sensors Schaltung @R + MsTR Rayn g B BGerbatinuseal VR R x erechnung des l¢ an x Bremsschlupfs VF Nayn Dynamik des Fahrzeugs VFo 1 Ve Bild 3: Blockschaltbild des Antiblockier-Regelkreises fiir ein Rad Bezeichnungen: PHz : Druck im Hauptbremszylinder PRZ : Druck im Radbremszylinder Mgr : Bremsmoment Mstr = B~- Rayn : StraBenmoment : dynamischer Rollradius des Rades (mittlerer Radius der Aufstandsfläche des Rades, abhängig vom Reifenluftdruck, der dynamischen Radlast und der Raddrehzahl) Be =p Nayn : Bremskraft wR? ®R +: Winkelgeschwindigkeit bzw. -beschleunigung des Rades VR = oR * Rayn : mittlere Umfangsgeschwindigkeit des Rades VE Ve : Fahrzeuggeschwindigkeit bzw. -beschleunigung A= 1 -— + 100 [%]: Bremsschlupf VE (prozentuale Differenz zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit und der mittle- ren Radumfangsgeschwindigkeit) LB : Kraftschlußbeiwert für das Bremsen (Er ist ein Maß für die Reibung zwischen Rad und Fahrbahn und hängt vom Bremsschlupf, der Fahr- zeuggeschwindigkeit, der Griffigkeit der Fahrbahn, den Reifencharakteristika (Bauart, Profilstruktur, Reifendruck), der Temperatur und der Radlast ab). Nayn : dynamische Radlast (abhängig von der Verzögerung der Schwerpunkthöhe und dem Radstand des Fahr- zeugs) Op : Trägheitsmoment des Rades mp : Masse des Fahrzeugs ES : Elektronische Steuereinheit In der Betriebsart ''Pause'' des Analogrechners werden die An- fangsgeschwindigkeit des Fahrzeugs Vp, und die synchronen Raddrehzahlen w;, eingestellt. Letztere genügen der reinen Rollbedingung. Mit der Betätigung des Bremspedals (und damit des Brems- lichtschalters) wird der Rechner auf die Betriebsart ''Rechnen"' umgeschaltet. Der Druck im Hauptbremszylinder P und die Drücke in den Radbremszylindern Pp7; steigen gemäß der Betätigungskraft am Bremspedal an. Sie werden gemessen, verstärkt und dem Rechner zugeführt, der die Bremsmomente errechnet. Die Räder werden verzögert, ihre Drehzahlen nehmen ab und ihr Bremsschlupf steigt an. Damit wachsen auch - » die Kraftschlußbeiwerte yp; zwischen den Rädern und der Fahrbahn und entsprechend den dynamischen Radlasten Nayni steigen die Bremskräfte Bj und die "Straßenmomente" Mg pRj an. Die Sensoren tiberwachen laufend das dynamische Ver- halten der Räder und liefern elektrische Impulse an die Elek- tronische Steuereinheit. Werden die Maxima der Kraftschluß- beiwerte uBimax (Siehe Bild 4) erreicht, so gibt die Elektro- nische Steuereinheit Steuerbefehle an die Hydraulikeinheit. Die Radbremsdrücke werden in der Folge so moduliert, daß die Räder im Bereich optimalen Kraftschlußbeiwertes laufen, bis das Fahrzeug zum Stillstand kommt. Die Simulationen werden für das gesamte Spektrum der Kraft- schlußbeiwerte zwischen einem typischen Reifen und den unter- schiedlichsten Fahrbahnbeschaffenheiten durchgeführt. Das fol- gende Bild 4 zeigt diese Kraftschlußbeiwerte als Funktion des Bremsschlupfes. 0 Schlupf optimalen Kraftschlusses Bild 4: Kraftschlußbeiwerte up als Funktion des Bremsschlupfes Kurve 1: Kraftschlußbeiwert für nasse Fahrbahn Kurve 2: Kraftschlußbeiwert bei Hartschnee Kurve 3: Kraftschlußbeiwert bei Glatteis Auf Sichtgeräten (Oszillograph) oder Lichtstrahlschreibern lassen sich sämtliche für die Analyse des Regelkreises we- sentlichen physikalischen Größen (z.B. die Fahrzeuggeschwin- digkeit, die Raddrehzahlen, die Radbremsdrücke, die Sensor- signale) graphisch darstellen. A Ve, YR [km/h] So zeigt Bild 5 den qualitativen Verlauf der Fahrzeug- und einer Radgeschwindigkeit bei einer Vollbremsung aus 100 km/h auf einer nassen Fahrbahn (Asphalt) mit geringer Wasserfilm- höhe (Kraftschlußbeiwertkurve 1 in Bild 4). In diesem Bild ist die Radgeschwindigkeit optimalen Kraftschlusses (Brems- ‘schlupf X = 10%) eingezeichnet. Die Güte der Bremsregelung läßt sich an Hand der nur geringen Differenz zwischen der Radgeschwindigkeit bei optimalem Kraftschluß (VRop t) und der- jenigen Radgeschwindigkeit, die mit dem elektronischen Brems- regler erreicht wird (VR) messen (siehe Bild 5). Der sich dabei ergebende Verlauf der Fahrzeuggeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Bremsweg ist in Bild 6a dargestellt. *) Es zeigt, daß an dem Punkt, an dem das Fahrzeug mit Brems- regler bereits zum Stillstand kommt, ein Fahrzeug ohne Regler noch eine Geschwindigkeit von mehr als 60 km/h besitzt. Wie aus Bild 6b zu entnehmen ist, beträgt die Bremswegverkürzung bei trockenem Asphalt immer noch 20%. Ein Aufprall auf ein am Stillstandspunkt des mit Regler ausgerüsteten Fahrzeugs hätte für ein Fahrzeug ohne Regelung sicher schwerwiegende Folgen. v Bild 5: Fahrzeug- und Radgeschwindigkeit als Funktion der Zeit *) Er läßt sich auch direkt als Zahlenwert auf einem Digitalvoltmeter anzeigen. 10 km/h km/h : m Geschwindigkeit V Geschwindigkeit V a ohne Regelung mit Regelung 20 4 0 ‘10 20:30 40 50 60 70m Bremsweg S j Bremsweg S Bild 6a: Geschwindigkeitsverlauf Bild 6b: Geschwindigkeits- und Bremsweg auf verlauf und Brems- nassem Asphalt weg auf trockenem Asphalt Zu den Bildern 6a und 6b: Verlauf der Fahzeuggeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Brems- weg bei einer Vollbremsung aus 100 km/h mit und ohne elek- tronische Bremsregelung. 11 LITERATUR [1] [2] [3] [4] [5] [6] H. Leiber, D. Limpert W. Giloi, G. Haußmann, H. Schwarz R. Schwarz R. Schwarz E. Hörz Elektronischer Bremsregler für hydrau- lisch gebremste Fahrzeuge, Typ ABRö5, TELDIX, Heidelberg, März 1971 Der Elektronische Bremsregler, TELDIX, Technischwissenschaftliche Schriftenreihe, Juli 1969, S. 2- 10 und ATZ 1969; Nr; 6,:.8. 181 Der Präzisions-Analogrechner RA800 HYBRID TELEFUNKEN-Zeitung, Jg. 39, Heft 1, S. 110-111 Hybrider Präzisions-Analogrechner RA 770 TELEFUNKEN-Zeitung Jg. 39 Heft 1, S. 128-130 Vom Analogrechner zum Hybriden Präzisionsanalogrechner RA 770 Technische Mitteilungen AEG- TELEFUNKEN 2. Beiheft Datenverarbeitung S. 19-23 Anforderungen an eine Bremskraft- regelung von Personenwagen TELDIX, Technischwissenschaftliche Schriftenreihe, Juli 1969, S. 10-20 und ATZIICHENF 655: 188 Tell) und Nr. 7 (Teil 2) 12